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Ermordet oder geflüchtet?Luxemburgerin bleibt verschwunden!


Totenstille im Fall der vermissten Luxemburgerin Lucia Alexandroae (PRIVAT berichtete). Seit Dezember letzten Jahres ist die Mutter einer damals zweijährigen Tochter verschwunden. Polizeibehörden aus drei Nationen suchen nach der Frau mit rumänischen Wurzeln, die unmittelbar hinter der Luxemburger Grenze, in Sterpenich wohnte. Doch weder luxemburgische, belgische oder rumänische Ermittlungsbehörden rühren sich.


Offensichtlich treten Polizei und Staatsanwaltschaft auf der Stelle oder man hat den „Fall Lucia“ längst ad acta gelegt. Die belgische Polizei sagt jedenfalls: „In diesem Fall wurde kein neues Element entdeckt. Allen Spuren, die wir im Laufe der Zeit entdeckt haben, wurde nachgegangen. Dieses Verschwinden ist wirklich sehr seltsam.“ Luxemburg schweigt und fühlt sich auch nicht so richtig zuständig, weil ja vorrangig belgische Behörden ermitteln. Rumänien hat lediglich dort ansässige Familienangehörige kontaktiert.


Die Luxemburgerin tauchte erstmals im Dezember 2022 durch einen Hilferuf der Familie in den sozialen Medien auf. Wenige Tage später in einer Vermisstenmeldung der Luxemburger Staatsanwaltschaft. Ihre Spur verlor sich am Nikolaustag im Designer-Outlet „McArthur Glen“ in Messancy. Seitdem gibt es kein Lebenszeichen der 31-jährigen Luxemburgerin mehr.


Lucias Mann erklärte gegenüber Ermittlern, dass seine Frau weg sei. Er wisse nichts über sie. Was schwer wiegt, ist, dass Lucia vor Zeugen gegenüber ihrem Ehemann klar zum Ausdruck brachte, dass sie sich scheiden lassen wollte. Er drohte ihr mit Mord. Außerdem wurde sie öfters von ihrem Mann geschlagen. Ein Grund, warum belgische und luxemburgische Polizisten in einer spektakulären Aktion im Januar 2023 das Haus auf Nummer 10 in der Rue du Duché in Sterpenich durchsuchten und mit einem Bagger den Garten umgruben. Man ging davon aus, dass Lucia ermordet wurde.


Nach der Großaktion gab die Luxemburger Staatsanwaltschaft bekannt: „Die Ermittlungen blieben bislang ohne Ergebnis.“ Für einen Mord fehlt den Ermittlungsbehörden offensichtlich immer noch der entscheidende Hinweis oder die Leiche von Lucia. Möglich wäre auch ein bewusstes Abtauchen von Lucia. Denn die Luxemburgerin hatte laut ihrer Familie buchstäblich mörderische Angst vor ihrem Ehemann, nachdem sie klar ausgesprochen hatte, dass sie die Scheidung wollte. Ist sie dem häuslichen Terror, der Angst um ihr Leben, der Gefahr ermordet zu werden entflohen?


Eine durchaus realistische Hypothese. Nur: sie steht im Widerspruch, dass Lucia eine liebevolle und fürsorgliche Mutter war. Die ihre damals zweijährige Tochter Diana über alles liebte. Die ihr kleines Kind niemals allein gelassen hätte, sondern Diana vor dem aufgebrachten Vater geschützt hätte. Auch über den Verbleib des Kindes schweigen sich übrigens sämtliche Behörden bis heute aus!

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