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Zu hohe Schulden – Gambia und das Schneeballsystem

Wären Politiker persönlich für den gebauten Mist verantwortlich,

dann säßen jetzt einige Ex-Minister im Knast!



Jetzt schlägt sogar Luxemburgs Rechnungshof Alarm und bestätigt, was PRIVAT bereits vor einem Jahr analysierte: „Luxemburg steckt tief in der Schuldenfalle“. Nun kommt der Rotstift!


Mit etwa 22 Milliarden Euro Schulden schiebt Luxemburg einen gewaltigen Schuldenberg vor sich her. Die neue Regierung muss sparen, um Luxemburg nicht in die Pleite zuführen, so der Rechnungshof. Jetzt steht die Regierung mächtig unter Druck!


Für die Luxemburger bedeutet dies möglicherweise höhere Steuern, höhere Rentenbeiträge oder späteres Renteneintrittsalter und massive Einsparungen bei Investitionen des Staates. Darunter werden notwendige Infrastrukturmaßnahmen, wie für Verkehr, Wohnungsbau und das Gesundheitssystem leiden. Gemeinden und auch Vereine werden wohl mit deutlich weniger Zuschüssen rechnen müssen.


Hintergrund: Die Gambia-Regierung regierte auf Pump, finanzierte ihre „Projekte“ mit Schulden. Die Schuldenlast hat sich in diesem Zeitraum im Verhältnis zum von den Luxemburgern erwirtschafteten Geld laut Rechnungshof verdreifacht.


„Die Rückzahlung der Kredite muss durch neue Kredite zu höheren Zinssätzen erfolgen“, erklärt der Rechnungshof. Die Folge: Bis 2027 wird sich die gesamte Staatsverschuldung durch die Zinsen fast verdoppeln. Selbst bei guter Wirtschaftslage und sinkender Inflation – wo nicht von auszugehen ist. Die 2022 von der blau-grün-roten Regierung aufgenommenen 125 Millionen Euro neuen Schulden werden sich bis 2027 auf eine halbe Milliarde auftürmen.

Das alles hatte mit solider Staatsfinanzierung nichts mehr zu tun! Vielmehr handelte es sich um ein klassisches Schneeballsystem! Das ist in Luxemburg per Gesetz übrigens streng verboten und steht unter Strafe, weil sie zwangsläufig in die Pleite führt. Was die Gambia-Regierung kurioser Weise nicht zu stören schien.

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