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Yuriko Backes: Nur beim Gendern scheint sie taff!


Was haben Politiker in der Vergangenheit nicht alles gesagt? Was haben sie nicht alles vorhergesehen oder versprochen? Doch was ist aus ihren Prophezeiungen geworden? Was haben sie von ihren Versprechen gehalten? Besonders dann, wenn sie an den Hebeln der Macht waren. Keiner verlangt, dass alles Eins-zu-Eins umgesetzt wird. Aber die Luxemburger haben durchaus das Recht, von ihren Politkern zu verlangen, dass sie ihre Vorstellungen so deutlich wie möglich durchsetzen. Diese Serie soll Klarheit schaffen. Am Anfang steht stets die Frage, was haben sie uns gesagt? Um dann die Frage zu klären, was ist aus dem einst Gesagten geworden? Oder auch nicht! Das Ergebnis ist ein Gradmesser, wie vertrauenswürdig unsere Politiker sind.


Yuriko Backes (DP) machte sich als durchsetzungskräftige Hofmarschallin einen Namen, wurde dann kurzfristig Luxemburgs Finanzministerin. „Mat mir gëtt et kee finanzpolitischen Harakiri“, sagte sie. Nach der Neuwahl wurde sie Lügen gestraft. Doch Backes blieb in der Regierung und kümmert sich nun primär um Luxemburgs riesiges Gender-Defizit, kann sich aber als Transportministerin durchaus beweisen. Bereits erschienen: Jean-Claude Juncker (1), Jean Asselborn (2), Xavier Bettel (3), Luc Frieden (4), Mars Di Bartolomeo (5), Maria-Teresa (6), Claude Meisch (7), François Bausch (8), Martine Hansen (9) ...


Yuriko Backes – sie kam aus dem Nichts und wurde über Nacht zu einer der bekanntesten Frauen im ganzen Großherzogtum, als Premierminister Xavier Bettel sie 2020 zur Hofmarschallin machte. Die Luxemburger EU-Diplomatin wurde zum schärfsten Schwert von Bettel im Kampf gegen die Monarchie. Als Yuriko Backes das höchste Amt des großherzoglichen Hofs bekleidete, erwies sie sich als ebenbürtige Gegnerin einer mächtigen und bisweilen den Hof dominierenden Großherzogin Maria Teresa. Doch Backes blieb in der Sache hart und reformierte Schritt für Schritt die bis dahin nicht regulierten Handlungsabläufe, wie beispielsweise die Einstellung von Personal und die verworrenen Ausgaben von privaten und staatlichen Geldern. Sie erwies sich dieser nicht einfachen Aufgabe durchaus als gewachsen.


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