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Unprofessionell: ITM-Direktor schickt Inspektoren zur Mittagszeit in Restaurants


Mittagszeit in Luxemburg. Die Restaurants gut gefüllt, die Tische besetzt und in den Küchen herrscht stressige Betriebsamkeit. Pech, wenn dann Inspektoren der Inspection du Travail et des Mines (ITM) einfallen. Die Gäste irritiert, das Personal erschrocken und die Küche entsetzt, weil plötzlich der gesamte Ablauf stoppt.


Für Luxemburgs Gastronomen immer wieder ein hochgradiges Ärgernis. Der Präsident der Federation der Hoteliers und Gastronomen (Horesca), Alain Rix, ist entsprechend sauer. Er sieht zwar ein, dass Unternehmen von der ITM kontrolliert werden müssen, aber „sie kommen jedes Mal im unpassenden Moment in die Betriebe. Zum Beispiel kurz vor Mittag“, so Rix in einem RTL-Interview.


Was ihn besonders bei den ITM-Inspektoren ärgert: „Sie verhalten sich dabei immer unprofessionell. Sie sollten mal einen Kurs besuchen, weil sie Angst und Schrecken verbreiten, statt proaktiv mit den Gastronomen zusammenzuarbeiten.“


Statt das Problem zu hinterfragen, poltert der verantwortliche ITM-Direktor Marco Boly zurück. Man könne „die Arbeiter nur dann kontrollieren, wenn sie effektiv schaffen.“ Eine ziemliche kurzsichtige Vorgehensweise in der von Inflation und Personalnot gebeutelten Gastronomie. Und dass seine Inspektoren dabei auch noch unprofessionell vorgehen, wiegelt Boly ab. Es gäbe dafür keine konkreten Belege. So einfach werden bei der ITM handfeste Probleme gelöst.

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