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Steuergeld: Großherzog lebt weiterhin auf großem Fuß


Trotz Rechenschaft vor der Regierung! Der großherzogliche Hof lebt weiterhin auf großem Fuß – auf Kosten der Steuerzahler. Allein 540.000 Euro verballerten Großherzog Henri und Maria Teresa für Reisen. Besonders ärgerlich ist der Grund: Weil sich das großherzogliche Paar mehr in Biarritz und Cabasson aufhält, als auf Schloss Berg. Deshalb wird das Staatsoberhaupt zu Terminen im Heimatland eingeflogen – mit Privatjet!


Nicht nur Luxemburgs Politiker gehen leichtfertig mit Steuergeldern um. Auch Großherzog Henri! Das Luxemburger Online-Magazin „reporter.lu“ hat die Verwendung von staatlichen Geldern durch den Luxemburger Hof unter die Lupe genommen. Weil der Großherzog und seine Ehefrau lieber in Biarritz leben, statt auf Schloss Berg, haben sich letztes Jahr Reisekosten in Höhe von satten 540.000 Euro aufgetürmt. Gezahlt von Steuergeld. 2021 waren es noch 133.560 Euro.


8.400 Euro für einen Charterflug, um zu den Flutopfern in Vianden zu kommen. Mit dem Wagen wäre Großherzog Henri in 30 Minuten vor Ort gewesen. 117.000 Euro für einen Privatjet, um zur Beerdigung von Scheich Khalifa ben Zayed Al Nahyan, dem Emir von Dubai, in die Vereinigten Arabischen Emirate zu reisen. Aufenthalt: nur einen Tag! Für das Luxemburger Verfassungsjubiläum ließ er sich mit einem regulären Flug für 876 Euro nach Luxemburg bringen. Abends ging es mit dem Privatjet für stolze 5.586 Euro zurück nach Frankreich. Ausgesprochen klimaschädlich reiste Großherzog Henri zur Weltklimakonferenz mit dem Flugzeug in die Vereinigten Arabischen Emirate. Kosten für den Steuerzahler für einen Linienflug nach Dubai: 5.192,20 Euro.


Auch sonst geht der Luxemburger Hof recht locker mit den Geldern der Steuerzahler um. VIP-Service vom Flughafen zum Hotel. Jedes Mal Kosten zwischen 3.000 und 5.000 Euro. Vor Ort Chauffeurdienste. Bei der Krönung von Prinz Charles belief sich die Rechnung für den VIP-Dienst auf 7.111 Euro.


Übernachtungen des großherzoglichen und des erbgroßherzoglichen Paars finden natürlich in Hotel-Suiten statt. Die Kosten für die Staatskasse für eine einzige Übernachtung – rund 4.100 Euro. Bei der Beerdigung der Queen nächtigte man im luxuriösen „Carlton Hotel“. Hier kamen sogar 17.264 Euro zusammen. Bei der Feier des „Business Club Germany“ zahlte der Steuerzahler nicht nur das Hotelzimmer im Berliner „Hotel Kempinski“, sondern auch 130 Euro für eine Stunde Friseur sowie 4.000 Euro für den Limousinen-Dienst. In Venedig ließ sich Großherzogin Maria Teresa ihre fünf Gepäckstücke 500 Meter von der Gondel bis zum Taxi tragen – auf Steuerkosten.

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