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Quartier GARE: Es langt, die Schnauze ist voll!

Das LESERFORUM von „Privat“


Dass wir schon lange ein Problem mit dem legalen Rauschmittel Alkohol haben, besonders was das Führen eines Fahrzeuges unter Alkoholeinfluss anbelangt ist allseits bekannt, dass wir nun dasselbe Problem auch noch mit illegalen Drogenkunsum haben, ist jetzt auch Fakt und nicht erst von gestern

In der Spassgesellschaft ist so ziemlich alles legal, oder mindestens gesellschaftlich geduldet, wenn es Spass macht.

Dazu gehört die gesamte Palette von Lichtverschmutzung von wild flackernder Discobeleuchtung bis zur Lärmbelästigung von vorbeirennenden Autos bis zur Dröhnmusik irgendwelcher organisierter Privatpartys bis zum Drogenkonsum.

Sogar wo es ganz krass zugeht und das nicht erst seit Gestern, ist vor der Schule in der Rue du Commerce in Luxemburg-Bahnhof: „Die Leute spritzen sich oder rauchen Crack vor der Schule“ (Artikel im L.W. vom 17.Juli 2023).

Dass die Rue de Strasbourg aus dieser Perspektive keinen guten Ruf geniesst, ist doch schon seit meinen Leserbriefen aus dem vergangenen Jahrhundert bekannt, und trotzdem wurde nichts, oder zumindest nicht effektiv etwas dagegen unternommen!

Denn wenn sie besagten Artikel vom Montag 17. Juli 2023 lesen, darin erfahren sie liebe Leser, dass es noch immer schlimmer wird!


Hier einige Auszüge aus damaligen Beschwerdeartikel und Leserbriefen aus der Luxemburger Presse von über 20 Jahren:


  • (Lux.Wort: 19.7.2001) Einwohner des Garer Viertels sind täglicher Konfrontation mit der Drogenszene überdrüssig.

  • (Zeitung vum L.V.: 4.1.1997) Ghetto Gare = Eine Fatalität?

  • (Lëtzebuerger Journal: 22.11.1996) Die „Garer“ Einwohner haben die Schnauze mehr als voll! … Im Dunstkreis des Drogenmilieus gedeihen Strassenstrich, Zuhälterei, Kriminalität und Korruption prächtig.

Wat hun all déi vill Beméihungen vun den Awunner vum Garer Quartier (-déi vill Leserbréiwer déi geschriwen gi sin, -déi vill Reportagen iwert Problematik an der Press an op der Télé, -déi sellegen Entrevu’en mat der Gemeng Lëtzebuerg , den verschiedenen Ministèren, der Police oder den Verwaltungen) bis elo bruecht?

Wenn jetzt glaubt, dass das Drogenproblem durch immer mehr Liberalisierung von sogenannten Einstiegsdrogen, verbessert geschweige ernsthaft gelöst wird, ja der träumt wohl auch vom 6ter im Lotto.


Wie sagt das alte Sprichwort so passend: „Gut Ding will Weile haben“, aber die Weile ist schon lange vebraucht!


Sollen die Garer Bürger und Geschäftsleute, nun mit Spannung die ersten bekifften Reden der neuen Politiker im Luxemburger Parlament abwarten!


Pol Sassel

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