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Lydie Polfer – Die kühle Hauptstadt-Bürgermeisterin


Was haben Politiker in der Vergangenheit nicht alles gesagt? Was haben sie nicht alles vorhergesehen oder versprochen? Doch was ist aus ihren Prophezeiungen geworden? Was haben sie von ihren Versprechen gehalten? Besonders dann, wenn sie an den Hebeln der Macht waren. Keiner verlangt, dass alles Eins-zu-Eins umgesetzt wird. Aber die Luxemburger haben durchaus das Recht, von ihren Politkern zu verlangen, dass sie ihre Vorstellungen so deutlich wie möglich durchsetzen. Diese Serie soll Klarheit schaffen. Am Anfang steht stets die Frage, was haben sie uns gesagt? Um dann die Frage zu klären, was ist aus dem einst Gesagten geworden? Oder auch nicht! Das Ergebnis ist ein Gradmesser, wie vertrauenswürdig unsere Politiker sind. Lydie Polfer (DP) legte als junge Hauptstadt-Bürgermeisterin mit viel Herz eine enorme politische Karriere hin. Bis hin zur Außenministerin, um dann wieder als Bürgermeisterin in die Hauptstadt zurückzukehren. Sie mag heute zu einer „Grande-Dame“ gereift sein, aber ihren Luxemburgern zeigt sie heute eher die kalte Schulter, um ihre abgehobenen Visionen durchzuziehen. Bereits erschienen: Jean-Claude Juncker (1), Jean Asselborn (2), Xavier Bettel (3), Luc Frieden (4), Mars Di Bartolomeo (5), Maria-Teresa (6), Claude Meisch (7), François Bausch (8), Martine Hansen (9), Yuriko Backes (10) ...


Wer Bilder der jungen hauptstädtischen Bürgermeisterin Lydie Polfer aus den Anfangsjahren ihrer Polit-Karriere sieht, wird schnell feststellen, dass die Politikerin der DP zu einer „Grande-Dame“ herangereift ist. Natürlich zeichnen sich die 71 Jahre im Gesicht und vorwiegend am Hals ab. Doch viel wesentlicher ist, dass sich Lydie Polfer innerlich verändert hat. Die Hauptstadt-Bürgermeisterin galt lange Zeit als innerlich völlig ausgewogen. Sie strahlte Ruhe aus, wirkte emotional ausgewogen. Doch die Frau mit viel Herz, präsentiert sich heute deutlich kühler. Die frühere agile, ehrgeizige und emotional nah an der Bevölkerung agierende Bürgermeisterin gibt es nicht mehr.


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