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Luxemburgs Schüler „dumm wie Brot“


Was für ein Bildungsschock! Luxemburgs Schüler sind „dumm wie Brot“. Laut aktueller OECD-Studie fehlt es an den grundlegendsten Fähigkeiten: Lesen, Schreiben, Rechnen. In allen Fächern liegt Luxemburg weit hinter dem europäischen Durchschnitt. Kurz vor dem Bildungsniveau der Türkei. Während Luxemburgs Bildungsminister Claude Meisch einfach aus dem Pisa-Test ausstieg und so weiter macht wie bisher, hat Frankreichs neuer Bildungsminister Gabriel Attal nun zum „Kampf des Wissens“ aufgerufen. Er will das Bildungsniveau seiner Schüler anheben.


Obwohl Frankreich zu den Ländern gehört, die in den Grundschulen die meiste Zeit für Grundkenntnisse aufwenden, empfindet Frankreichs neuer Bildungsminister Gabriel Attal die Ergebnisse als schlecht. Obwohl Frankreich in allen Fächern über dem aktuellen OECD-Durchschnitt liegt. Nun soll wieder gebüffelt werden: Lesen, Schreiben, Rechnen – „eine absolute Voraussetzung für den Erfolg und die Entwicklung unserer Kinder“, ist Attal sicher.

Und Luxemburg? Hier wendet man sogar die doppelte Zeit für die Grundkenntnisse auf wie Frankreich. Doch die Ergebnisse im Großherzogtum sind „unterirdisch“. In allen Kernfächern liegt man rund zehn Plätze unter dem OECD-Durchschnitt. Im Lesen und Schreiben sind Luxemburgs Kinder so begabt, wie türkische Kinder. Im Rechnen sind unsere Schüler auf dem Niveau der Slowakei oder Ungarns. In den Naturwissenschaften wie Russland oder Island.

Während sich Frankreich nun auf die Stärkung der Trilogie zurückbesinnt, entschied sich Luxemburgs Bildungsminister Claude Meisch (DP) nach den letzten Plätzen in der Pisa-Studie 2018 für einen ganz anderen Weg. Luxemburgs Schüler nehmen einfach nicht mehr an den PISA-Tests teil.


Nachdem Frankreich den „Kampf des Wissens“ aufgerufen hat, wird nicht nur eine Erhöhung der Stundenzahl stattfinden, sondern auch die Qualität des Unterrichts angehoben, in dem die Leistung eines jeden Schülers berücksichtigt wird. So soll es zukünftig leistungsstarke Klassen geben. Auch hier geht Luxemburg mit Integration und Inklusion schwacher Schüler in einer Klasse einen anderen Weg. Man orientiert sich weiterhin am Schwächsten, weil alles andere „sozial ungerecht“ wäre.


Während Frankreich bald die klügsten Schüler feiert, wird Luxemburg, trotz der meisten Unterrichtsstunden und den bestbezahltesten Lehrern weltweit, auch zukünftig immer noch am unteren Ende des Bildungsniveaus herumkrebsen.

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