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Luxemburgs blutige Spur im Kongo


Lange wurde darüber geschwiegen: Luxemburgs grausame Rolle als Kolonialmacht. Doch nun kommt Bewegung in die Kolonial-Vergangenheit des Großherzogtums. Der junge Historiker Yves Schmitz schaute etwas genauer in das dunkle Kapitel der Luxemburger Geschichte und macht in seinem Buch „Luxemburg war nie eine Kolonialmacht – Eine kritische Einführung“ erstmals auf das Tabu-Thema aufmerksam. Es dürfte heftig an den Grundfesten des bisher imperialistisch „unbescholtenen“ Großherzogtums rütteln. Denn die Gräueltaten waren furchtbar! Und wurden mit Hilfe und Unterstützung des Großherzogtums vollbracht


Abgehackte Hände, weggeschnittene Beine, aufgespießte Köpfe, Auspeitschungen, Vergewaltigung. Über Jahrzehnte hat Luxemburgs Politik jegliche Beteiligung an kolonialistische Gräueltaten weit von sich gewiesen. „Luxemburg war nie eine Kolonialmacht“, heißt es noch heute. „Wir waren Trittbrettfahrer“, sagte der ehemalige Wirtschaftsminister Franz Fayot noch 2022, weil Belgien im Kongo das Sagen hatte. Eine Kolonie, die als reines „Privatunternehmen“ der belgischen Könige Leopold II. bis Baudouin ausgebeutet wurde. Doch an Luxemburgs Händen klebt Blut. Finanziert mit Millionen Staatsgeldern. Ausgegeben von Luxemburgs Großherzogin Charlotte, ihrem Ehegatten Prinz Félix und Premierminister Joseph Bech. Ausgeführt von Hunderten Luxemburgern, die als Kolonialherren mitten in Afrika unmenschliche Gräuel verbreitet haben.


  • Großherzogin Charlotte und die Profiteure

  • Nicolas Cito – Eisenbahnbauer „verbrauchte“ 5.000 Sklaven

  • Blutdiamanten auf Großherzogin Maria Teresas Kopf


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