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Luxemburg auf dem Weg zum „Armenhaus“ Europas


Was für ein Elend im angeblich reichen Luxemburg! Nicht nur, dass immer mehr Luxemburger gezwungen sind, in „sozialen Kaufhäusern“ einkaufen zu müssen. Viele der „Cent Buttek“-Kunden sind inzwischen nicht mal mehr in der Lage den symbolischen Betrag von 2 Euro zu zahlen. Immer mehr Menschen sind so arm, dass es tatsächlich an 2 Euro hapert. Und es werden immer mehr, denen das Sozialamt bescheinigt, diesen Minimalbetrag für einen Wocheneinkauf von Nahrungsmitteln nicht aufbringen zu können!


Nirgendwo wird deutlicher, dass das angeblich „reiche Luxemburg“ im sozialen Bereich in Wahrheit ein „Armenhaus“ ist. „Personen standen vor der Tür und hatten Tränen in den Augen, weil sie sich so schämten,“ sagt Monique Richter-Ahnen, freiwillige Helferin bei der „Cent Buttek“ in Bettemburg. Was hier 2009 mit zwölf Kunden begann, hat heute eine Dimension von inzwischen 432 Haushalten. Allein in Bettemburg sind 1.800 Menschen vom Sozialkaufhaus abhängig. Im Vergleich zum Vorjahr nahm ihre Zahl um satte 25 Prozent zu.

Arbeitssuchende, Bezieher von Invalidenrente und Alleinerziehende stellen die Mehrheit der „Kunden“. Inzwischen sind es auch zunehmend Berufstätige, die trotz ihrer Arbeit ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können.

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