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Ist Meisch ein Frauen-Schläger ?


„Ich habe einen Fehler gemacht, der eigentlich nicht zu einem Rücktritt gereicht hätte. Dennoch habe ich mich für diesen Schritt entschlossen, weil das zu meinem politischen Selbstverständnis gehört, dass man für seine Fehler die politische Verantwortung übernimmt.“ Weise Worte, die man gerne von Bildungsminister Claude Meisch in der „Schläger-Affäre“ gehört hätte. Stattdessen heißt es: „Verfahren eingestellt!“ Damit bügelt die Staatsanwaltschaft in der Rekordzeit von 14 Tagen die vermeintliche „Gewalttat“ von Bildungs- und Wohnungsbauminister Claude Meisch (DP) ab.


Doch damit ist der „Gewaltausbruch“ gegen eine Untergebene aus dem Bildungsministerium keineswegs widerlegt. Man kann ihm den Schlag gegen die hohe Beamtin aus seinem Ministerium nur nicht nachweisen. Allein der Verdacht hätte im Ausland gereicht, dass er seinen Posten hätte räumen müssen. Doch Rücktritte gehören in Luxemburgs Demokratie nicht zu den politischen Gepflogenheiten. Im Großherzogtum wird gemauert, vertuscht und alles ausgesessen, damit man seinen Stuhl behält. Politische Verantwortung ist hier längst abgeschafft! Auch weil die Opposition, wie in der „Schläger-Affäre“ um Claude Meisch, sich auffällig tatenlos zeigt. Dabei wiegen die Fakten schwer. Und doch trauen wir Meisch ein solches Betragen einfach nicht zu.


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