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Ich bin es satt


Ich bin es satt für humanitäre Hilfe zu zahlen, ohne dass man mich fragt, währenddessen private und ehrliche Hilfsorganisationen parallel zum Staat noch Geld sammeln müssen. Vor allem weil ich bei den Privaten nachvollziehen kann –wenn ich es denn möchte- wie mein Geld angewendet wird, eine Information, die beim Staat in stattlichen globalen Summen einfach untergeht. Ich bis es satt für marode und defizitäre Presseorgane zahlen zu müssen, deren Leser verschwunden sind und wo die fehlenden Einnahmen durch Steuergelder aufgewogen werden. Die Essenz der freien Marktwirtschaft wird so außer Kraft gesetzt. Der Pressemarkt kann sich nicht gesund schrumpfen (weniger Zeitungen bedeutet mehr Geld für die überlebenden Organe) und könnte ohne weiteres auf die kostspielige „Meinungsvielfalt“ verzichten, weil doch bei den wichtigen Dingen alle auf der Linie des Geldgebers, lies derer die die Pressehilfe bezahlen, liegen. Ich bin es satt, immer weniger von unserem Gesundheitssystem zu profitieren (die Einzahlungen gehen nicht runter, dafür aber die bezahlten Leistungen) und jetzt auch noch mitansehen zu müssen, wie jeder Arzt, der sich mit Kollegen zu einer Gemeinschaftspraxis entschließt (die doch für die betroffenen Ärzte Geld einsparen wird), 10.000 Euro Prämie enthält. Ich bis es satt, dass ideenlose Politiker sich immer nur an unseren Steuergeldern bedienen, um politische Probleme zu lösen. Das kann jeder Idiot! Und ich bin es satt, dass Klein- und Mittelbetriebe ebenso wie die bedauernswerten Gehaltsempfänger steuerlich ausgepresst und ausgeblutet werden (ich möchte fast geschächtet schreiben), während Großkonzerne wie Amazon (immerhin 250 Millionen) oder Google oder viele andere, unter denen man die protzigen und arroganten Banken nicht vergessen sollte, unser Steuergeld nur so in den Rachen geworfen bekommen.

Geld spenden, spenden, spenden und Steuern „spenden“. Verrückt, vor allem, wenn nach wie vor dieselben Probleme in der dritten Welt vorherrschen. Trotz aller (Steuer)Spenden.


Ungelesene Zeitungen und Presse, die immer mehr Geld einsacken, sogar fürs Web. Macht es doch, wenn ihr Geld habt oder welches damit verdienen könnt! Sonst lasst es sein. Aber es ist so einfach, das Geld der anderen Leute zu verschleudern und die Parteisoldaten so zu formieren und zu bezahlen. Anstatt den sehr gut verdienenden Ärzten (Durchschnitts-Nettogehalt weit über 10.000 Euro) noch Geld in den A. zu stecken, sollte man sie gesetzlich zu mehr Arbeitseifer bringen (viele Ärzte tun das bereits jetzt).


Wie wäre es denn, wenn auch nur ein kleiner Teil unserer Entwicklungshilfe, das weggeworfene Geld für „Meinungsvielfalt“ und die Subventionierung der Großverdiener aus dem Ärztebereich den bedürftigen LUXEMBURGERN und Einwohnern UNSERES LANDES zu Gute kommen würden? Zu denen natürlich unsere Politiker und ihre Clans nicht gehören! jn

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