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Heulsuse Bettel


Da waren sie wieder – die emotionalen Krokodilstränen des Xavier Bettel. Eigentlich hätte man es erwarten können, dass der scheidende Premier zu „flennen“ beginnt. Es war ja nicht das erste Mal. Und so ging seine Ansprache, die Dankesworte an seine Mitarbeiter und die Schlüsselübergabe an den neuen Premier Luc Frieden im Geschluchze unter. Die Stimme versagte, sein Gesicht entglitt und es flossen Tränen.


Xavier Bettel ist nun einmal ein emotionaler Mensch, der seine Emotionen und Tränen durchaus einzusetzen weiß. Wie beim Nationalwahlkampf 2018, als er während des Staatsbesuchs des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron mit seiner Herkunft und seiner Homosexualität kokettierte. Unter Tränen erklärte er dem hohen Gast: „Ich bin schwul und jüdisch“. Das sicherte ihm die Aufmerksamkeit.


Beim Nationalfeiertag 2017 begann er, während er die „Heemecht“ sang, zu heulen. Und seine erste Heulattacke hatte er medienwirksam als Abgeordneter in der Chamber, als er nach heftiger Kritik in PRIVAT dafür plädierte, die Zeitung zu verbieten. Wobei er tränenreich unterstrich, wie sehr er durch den Artikel getroffen worden sei.

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