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Hampelmänner


Was ist denn da in der Chamber los? Ein Beginn der Legislaturperiode, in dem sich die neuen Koalitionspartner über den Umweg ihrer Abgeordneten ordentlich von der Opposition verkloppen lassen. Und das auf eine gar nicht perfide Art und Weise , die sie wie begossene Pudel da stehen lassen. Reingelegt!


Denn was wird dem Volk im Ohr hängen bleiben? Der neue Fraktionschef der CSV, Marc Spautz, lehnte ab, dass die Abgeordneten an der nationalen Versammlung über die Krise im Bau und im „Logement“ teilnehmen können. Er findet die Idee absolut „sympathisch“, aber „es ist nicht der Moment, die dementsprechende Resolution der Linken anzunehmen“. In anderen Worten: Die (frisch)gewählten Vertreter des Volkes lehnen also freiwillig ab, in dieser so wichtigen und problemhaften Domäne mitreden zu können. Da geht aber ein Schuss gewaltig nach hinten los!


Ein weiterer Schuss tut weh. Pirat Sven Clement erinnerte an die Haltung der CSV, die die Öffentlichkeit der Kommissionsdebatten vor Jahren bejahte, sie jetzt aber ablehnt. Das Chamber-Geplänkel nimmt also wieder seinen Lauf. Nur, dass die regierungstreuen Hampelmänner jetzt zum Teil gewechselt haben. Die blauen Deputierten können weiter der Regierung Applaus zollen, während die Schwarzen nach zehn Jahren Opposition sich bestimmt gerne in Ja-Nicker verwandeln werden.


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