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Giftige Nosferatu-Spinne krabbelt jetzt auch in Luxemburg

Aktualisiert: 30. Juni 2023

Jetzt wird’s ekelig!


Sie messen bis zu sieben Zentimeter, springen Menschen an und sind auch noch giftig: Die Nosferatu-Spinne! Sie breitet sich in Luxemburg immer weiter aus. Schuld ist das immer wärmer werdende Klima. Aus Nordafrika kommend hat sie über Südeuropa bereits im vergangenen Spätsommer Luxemburg erreicht. Doch jetzt schlüpft die nächste Generation.

Die gruselige Spinne verkriecht sich gern in Wohnungen und kann mit ihrem Biss auch Menschenhaut durchdringen. An Glaswänden kann sie problemlos hochklettern. Sie lauert im Dunklen und springt ihre Beute an. Mit ihren Kieferklauen kann die Nosferatu-Spinne beißen und dabei ein Gift injizieren. Wenn sie sich bedroht fühlt, richtet sie ihren Vorderkörper auf, spreizt die Giftklauen und greift an.


Ihr Biss ist schmerzhaft, die Haut rötet sich und schwillt an. In der Regel fühlt es sich an wie der Stich einer Wespe oder Biene. Es hilft, wenn man die Stelle kühlt - etwa mit Eiswürfeln. Wer allergisch reagiert, sollte sofort zum Arzt.


Derzeit ist nicht bekannt, wie viele Exemplare es bereits in Luxemburg gibt. Allerdings wird beobachtet, dass sie sich in den vergangenen Jahren stark vermehrt und auch verbreitet hat. „Sie wird sich weiter ausbreiten, da es in Luxemburg tendenziell wärmer wird. Das mag sie“, so ein Naturschützer.

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