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Doris Woltz: So „persönlich“ wie dargestellt, ist das Aus als Geheimdienst-Chefin nicht!


Luxemburgs Geheimdienst-Chefin Doris Woltz geht im Juni kommenden Jahres in den Ruhestand. „Der Antrag geht auf eine persönliche Entscheidung der SREL-Direktorin zurück“, erklärte Premierminister Luc Frieden. Der Antrag flatterte kurz nach den Wahlen, Anfang November, auf den Tisch des zu dieser Zeit noch amtierenden Premiers Xavier Bettel. Der nickte das Gesuch seiner politischen Weggefährtin bereitwillig ab.


Das als „persönliche Entscheidung“ deklarierte Aus der SREL-Chefin dürfte gar nicht so persönlich sein, wie es dargestellt wird! Schließlich gelangte Doris Woltz an die Spitze des Geheimdienstes durch Xavier Bettel und seine Gambia-Regierung. Man darf nicht vergessen: Blau-Grün-Rot kam bekanntlich 2013 durch einen Staatsstreich an die Macht (PRIVAT berichtete). Einem Geflecht aus Lügen, falschen Behauptungen – und mit Hilfe des SREL.

Es ist deshalb davon auszugehen, dass Doris Woltz mit ihrem Gesuch in den Ruhestand zu gehen, einer Entscheidung der neuen Regierung vorgegriffen hat. Es wäre nämlich vollkommen unlogisch, dass eine CSV-geführte Regierung eine Geheimdienstchefin toleriert hätte, die ihren Job durch bau-rot-grüne „Putschisten“ erhielt und einer Behörde vorsteht, die durchaus in der Lage ist, im Hintergrund entscheidende Fäden zu ziehen – auch politische.

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