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Dieser verrückte Boss muss weg!


Was für ein Wahnsinn! Während Luxemburger inzwischen etwa acht Monate auf eine IRM-Untersuchung warten, sich Luxemburgs Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) standhaft weigert, weitere IRM-Diagnosegeräte anzuschaffen, will der Präsident der Gesondheetskeess CNS Christian Oberlé die Untersuchungen an den Wochenenden abschaffen. Die wurden extra eingeführt, um die endlos langen Wartezeiten auf dringend notwendige Untersuchungen zu verkürzen.


Oberlés schwachsinnige Milchmädchenrechnung: Die derzeit zwölf IRM in Luxemburg reichen völlig aus, wenn Luxemburgs Ärzte deutlich weniger IRM-Untersuchen anordnen. Wenn weniger Untersuchungen verschrieben werden, verkürzen sich die Wartezeiten und man kann die Wochenenduntersuchen abschaffen. Fertig!


Der Mann an der Spitze der CNS ist ein echtes Risiko für Patienten. Aus Leichtfertigkeit wird kein Arzt eine IRM-Untersuchung anordnen. Dafür muss es einen entsprechenden medizinischen Anlass geben, der eine weiterführende Diagnose notwendig macht. Die Untersuchung muss begründet werden. Und weil ein IRM heute die technisch beste Möglichkeit einer genausten Untersuchung bietet, sollte man aus rein medizinischer Sicht darauf zurückgreifen. Oder man nimmt in Kauf, dass sich die Gesundheit der Patienten radikal verschlechtert.


Auch Oberlés Argument: „Vill Net-Residenten kommen op Lëtzebuerg, fir hei en IRM gemaach ze kréien“ ist purer Blödsinn. Denn die Wartezeiten sind in den Nachbarländern viel geringer. Deshalb ziehen es viele Luxemburger sogar vor, sich in Belgien oder Deutschland per IRM untersuchen zu lassen.


Medizinisch ist die derzeitige Wartezeit von acht Monaten auf ein IRM unverantwortlich. Insbesondere dann, wenn es um den Verdachtsfall von bösartigen Veränderungen im Gewebe oder Organen im Körper geht. Genauso verantwortungslos, wie einen Christian Oberlé auf die Patienten loszulassen.


Übrigens könnte man auch den Medikamentenmangel so regeln. Oberlé braucht nur zu sagen, die Ärzte sollten weniger Medizin verschreiben. Problem gelöst und dazu noch ein Aufschwung im Bestatter-Gewerbe!


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