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Das Eichhörnchen zu Besuch bei LUKI

Aktualisiert: 30. Juni 2023


Sie huschen von Busch zu Busch, von Baum zu Baum – die Eichhörnchen. Die flinken Tierchen mit dem buschigen Schwanz liegen auf der Beliebtheitsskala ganz weit oben, weil sie einfach schön zu beobachten sind. Dazu tragen sicher ihre koboldhafte Gestalt sowie ihre tollkühnen Kletterkünste bei. Und, dass sie Männchenmachen können.


Und sie beobachten LUKI-Redakteure bei der Arbeit. Jeden Tag tauchen sie mehrmals vor unseren Redaktions-Fenstern auf. Dann hüpfen und rennen sie über einen hohen Holzzaun, der inmitten einer fast zehn Meter hohen Baumhecke steht und knapp fünfzig Meter Länge hat. Besonders liebt dieses Eichhörnchenpaar eine mehr als 50 Jahre alte Trauerweide, an der beide Tiere ihre Kletterschnelligkeit und Agilität demonstrieren. Übrigens: Im Dezember und Januar suchen sich alleinstehende Eichhörnchen einen Partner. In dieser Zeit kann man leicht Zeuge wilder Jagden werden, bei denen sich die Partner geräuschvoll in Spiralen die Baumstämme hinauf und hinunter verfolgen.


Am auffälligsten ist der lange und buschige Schwanz. Der ermöglicht den Eichhörnchen ein Leben auf Bäumen, weil sie mit ihm ihre Balance halten und die Richtung steuern können. Außerdem können sie sich mit dem Schwanz gegenseitig Zeichen geben.


Das Fell der Eichhörnchen kann völlig unterschiedlich sein. Neben dem immer weiß gefärbten Bauch reicht die Fellfarbe von hellem Fuchsrot bis zu Schwarz.


Eichhörnchen sind Allesfresser. Ihre Nahrung richtet sich danach, wo sie gerade leben und welche Jahreszeit ist. Sie leben vor allem von Früchten und Samen. Besonders beliebt sind bei ihnen die Samen von Buche, Eiche, Kiefer, Ahorn und Fichte. Sie essen aber auch Kastanien und Nüsse. Auch Knospen, Blüten und Pilze werden gelegentlich gefressen.


Vor dem Winter fressen sich Eichhörnchen nur wenig Winterspeck an und verstecken stattdessen Nahrung in sogenannten Depots. Dann kann man sie in der Erde graben sehen, wo sie beispielsweise Nüsse verstecken. Kommt der Winter und finden sie keine Nahrung mehr, suchen sie ihr Depot und graben die Nüsse wieder aus. Um die Nahrung wiederzufinden, nutzen die Tiere ihren Geruchsinn – an die genaue Lage des Verstecks erinnern sie sich nämlich nicht. Aus diesem Grund legen Eichhörnchen mehrere Verstecke an.

Zur Nachtruhe und zu regelmäßigen Mittagspausen ziehen sich die Hörnchen in Baumhöhlen oder ihr Nest zurück – den Kobel, wie ihre Baumnester genannt werden. Diese gepolsterten Reisig-Kugeln haben etwa 15 Zentimeter Durchmesser. Dort kommen auch die Neugeborenen zur Welt, zwei bis fünf putzige Tierchen, um die sich das Weibchen alleine kümmert.


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