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Bekloppt: Backes, die Gender-Fanatikerin


Jetzt wissen wir es! Nichts ist wichtiger als Gendern! Das jedenfalls hat die Ministerin für Armee, Gleichstellung und Transport, Yuriko Backes (DP), zum Kernthema ernannt. „Es kann nicht sein, dass nur der männliche Terminus benutzt wird. Man muss die ganze Gesellschaft ansprechen“, so die Ministerin. Und das in einem Moment, wo fast die ganze Welt Abkehr von diesem Blödsinn nimmt.


Kein Krieg, kein marodes Schienennetz, keine übervollen Pendlerzüge, keine kilometerlangen Staus sind offensichtlich wichtiger, als eine Debatte über Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender, Queere, Intersexuelle und Asexuelle (LGBTQIA+). Sonst würde Luxemburgs Armee-, Transport- und Gleichstellungsministerin nicht mit dem nervigen Thema Gendern lospreschen, statt sich um die drängenden Probleme in ihren Ressorts zu kümmern. Sie trägt ihre nietenhafte „Arbeit“ vom Finanzministerium weiter in ihre neuen Aufgabenbereiche!


Backes sieht in puncto gendersensibler Sprache also dringenden Handlungsbedarf. Und so wird das Gleichstellungsministerium, dass bereits unter Ministerin Taina Bofferding (LSAP) mangels anderer Themen zur „Sprachpolizei“ mutierte, weiterhin über Luxemburger Unternehmen wachen, die nicht in Stellenausschreibungen gendergerecht „männlich, weiblich und divers“ verwenden und ihnen ein Bußgeld aufs Auge drücken.


Was richtig nervt, ist die missionarische Ausrichtung dieser Gender-Diskussion, weil Politiker wie Backes meinen, die Mehrheit der Bevölkerung zieht nicht mit und muss permanent belehrt werden. Die Mehrheit der Luxemburger dürfte aber schon längst beherzigen, dass Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung oder ihres gefühlten Geschlechts keine besseren oder schlechtere Menschen sind – sondern Gleiche unter Gleichen.


Offensichtlich bemerkt dies in der Polit-Elite keiner. Für Backes gibt es offensichtlich einen Gender-Defizit, das von oben gesehen wird und unten nicht ankommt. Es muss also noch mehr indoktriniert und unsere Sprache bis zur Unkenntlichkeit verbogen werden. Dabei wird das beliebte Gender-Standardargument, Frauen und Diverse würden in einem „normalen“ Satz ja nur „mitgemeint“, auch durch 1000-maliges Wiederholen nicht richtiger. Denn Sprache meint nie etwas! Menschen meinen!

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