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Asselborn: Der Albtraum ist (fast) vorbei


Jahrelang hat er Mist gebaut, Flüchtlinge ohne Sinn und Verstand aufgenommen, ja sie praktisch dazu gezwungen, nach Luxemburg zu kommen. Er hat Wohlstand, Gesundheitssystem und Sicherheit des Ländchens gefährdet und sogar beschädigt. Und jetzt, plötzlich, wenige Tage bevor er sein Amt endlich verliert, lässt Luxemburgs einzigartiger, weil schlechtester Außenminister aller Zeiten, ganz andere Töne verlauten. Der Rhythmus, in dem Luxemburg Flüchtlinge und „Asilbeantragende“ aufnimmt, ist einfach nicht mehr auszuhalten und tragbar, tönt der alte Mann aus Steinfort. Luxemburg ist „überflutet“ von Asylanten, meint Jean Asselborn. Allein dem Gesetz nicht entsprechend kommen fast tagtäglich 40 oder 50 „Dublin-Schutzsuchende“ mit Bussen nach Luxemburg.


Aber Asselborn wäre nicht Asselborn, wenn er jetzt nicht weinerlich feststellen würde, dass „wir“ in Luxemburg immer wieder die Betten-Kapazitäten nach oben schraubten, während die anderen europäischen Länder genau das Gegenteil veranstalteten. Wir schaffen das nicht, weint Asselborn. Das, was man ihm (unter anderen auch unsere Zeitung) seit vielen Jahren vorausgesagt hatte, ist nun auch in seinen Dickschädel durchgedrungen. Und doch plant er weiter, noch mehr Platz für seine Schäfchen zu schaffen. Nur: es wird keinen Platz mehr für Junggesellen geben, nur noch für Familien.


Und dann dieser Satz: Nie hätte er gedacht, dass man in Luxemburg ans Limit der Flüchtlingsaufnahme gelangen würde. Mit solch krassen Einschätzungsfehlern reiht sich der Sozialist problemlos in das Chaos ein, das andere „Rote“ im Gesundheitsministerium zu verantworten haben. Aber wer ist an Asselborns Fehlplanung, die eines Ministers unwürdig ist, Schuld? Giorgia Meloni, die Regierungschefin Italiens. Eine Schuldzuweisung auf Basis einer haarsträubenden Argumentation.


Merde alors! Aber der Spuck wird alsbald ein Ende haben. Asselborn verschwindet, aber Luxemburg wird noch lange an der Aufarbeitung des durch ihn angerichteten Schadens zu nagen haben.

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