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And the winner is…


Wir sind also zurück beim Grand Prix der Eurovision! Wäre doch gelacht, wenn wir nicht auch hier eine Möglichkeit sehen würden, das sowieso nur noch auf Pump bereitstehende Geld zum Fenster hinaus zu werfen. Aber wenn wir schon mitmachen, dann doch wohl um zu siegen. Nur: Bettels Ansagen (ja, der Premier kümmert sich persönlich), luxemburgische Gesangskunst zu privilegieren ist jetzt nicht unbedingt ein gutes Zeichen für den gewünschten Erfolg.


Und da kommt mir eine Idee. Die uns unschlagbar machen würde. Die uns zum Traumsieg mit „ten points“ überall führen würde. Und deren Verwirklichung so gut wie nichts kosten würde, außer ein paar Drinks für unseren Wirtschaftsminister und einige überforderten Hofdamen für unsere in der ersten Reihe thronende und allerseits geschätzte Großherzogin. Zusätzlich auch noch eine Beschäftigung für die bald arbeitslose Ex-Starlett der Politik, die etwas jähzornige Monika Semedo als Gogo-Girl.


Der ideale Kandidat wäre… Xavier Bettel himself. Sicher, es sind schon ein paar Jahre her (Jahrzehnte sogar), aber seine legendären Auftritte als Dragqueen in schummrigen Homo-Kneipen sind nach wie vor im Gedächtnis so mancher Insider präsent und bezeugen von seinem artistischen und der Showbühne angepassten Talent. Der Xav als Königin, als singende Diva, würde mehrere Mücken mit einem Schlag aus dem Weg räumen. Er stünde für Geschlechter-Gleichstellung, für Gendern, für beispielhaftes Zusammenschmelzen von Politik und Kunst.


Wer würde ihm da seine Stimme verwehren? Ich höre es schon aus dem Lautsprecher des Fernsehers schallen: „Luxembourg, ten points“. So wie wenn man die Bestnoten der Ratingagenturen verkündet! Triple A für Xav! Und Sieg für Luxemburg!


Mit Bettel wäre sowas doch möglich… Etwas Renitenz? Die würde unser Premier bestimmt mit etwas weißem Puder und einer Kippchen überwinden.

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